kommt Paperless-ngx auch mit 60 oder mehr Benutzern zurecht und kann in einem mittleren die Schreib- und Leseberechtigungen zuverlässig verwalten?
Dass eine Handvoll Benutzer gehändelt werden kann, kann ich hier selber ausprobieren.
Pfiffikus,
der hier mal nachfragen möchte, ob es dafür schon gelebte praktische Erfahrungen gibt
Das ist kein Problem. Paperless-ngx ist eine Django-App, Django ist für genau sowas entwickelt worden.
Am Ende muss natürlich deine Hardware mit vielen gleichzeitigen Aufrufen klarkommen, aber 60 Nutzer sind für eine moderne Web-App nicht viel.
Wenn du nicht selbst hosten möchtest und unseren Support gleich mit inkludiert haben möchtest, wäre das genau der Anwendungsfall von unserem neuen Service https://www.paperless-cloud.com
Falls du es selber hosten möchtest, empfehle ich einen Root-Server mit möglichst um die 16-24 Threads (für schnelle Verarbeitung neuer Dokumente und schnelle Volltextsuche). RAM ist nicht so kritisch, da reichen meist sogar für große Instanzen 8 - 16 GB.
Selber hosten - ja. Praktisch wird das wohl auf einem kleinen NUC im Hause selbst geschehen. Proxmox drauf und Paperless in einem LXC. Auch der Proxmox-Backup-Server wird hier im Nachbarhaus stehen, im eigenen LAN.
Pfiffikus,
der es so organisieren wird, dass infolge der E-Archivierung kein Dokument nach draußen muss
Bezüglich LXC: Ich würde eher empfehlen, in Proxmox eine VM zu erstellen und dort Docker zu installieren.
Mit LXC bist du abhängig davon, dass die Enwickler der Scripte ein funktionierendes Update-Script herausgeben. Mit Docker kannst du es viel leichter warten.
Außerdem ist die Isolation gegenüber dem Host stärker als mit LXC.
Missverständnis.
Im privaten Bereich habe ich bereits eine Docker-Installation im LXC laufen. Das hat sich so ergeben, weil ich zuvor von einer kleinen Synology auf eine DS923+ umgezogen bin. Und vor einem halben Jahr auf den LXC. Und das wäre auch meine Empfehlung, sofern wir uns auf Arbeit für Paperless entscheiden sollten.
Ich würde eher empfehlen, in Proxmox eine VM zu erstellen und dort Docker zu installieren.
Anlässlich des letzten Umzuges auf den LXC hatte ich vor dem ernsthaften Umzug auch diese Variante mit einer VM einmal ausprobiert und mit verschiedenen Varianten gespielt.
(Ich wollte mich endlich mal auch in Proxmox austoben.)
Dabei missfiel mir, dass die VM mit dem Debian (damals Version 12) dauerhaft zu viel von meinem Arbeitsspeicher einnahm, obwohl Paperless-ngx täglich nur 1 oder 2 Minuten etwas zu tun hat und ansonsten nur idelt. Auch die CPU hatte fürs Debian etwas zu tun. Genau deshalb fiel meine Entscheidung letztendlich auf den LXC, der sich bei Nichtbenutzung moderater verhält.
Pfiffikus,
der zumindestens zu Hause gut mit dieser Variante leben kann