Ich versuch mich gerade mit Obsidian auseinander zu setzten und daher kam bei mir die Frage auf, wie ich es am Besten aufsetzten soll.
Ich verstehe noch nicht ganz die Vorteile, wenn man Obsidian auf Docker aufsetzt, bis auf den Punkt, dass ich es natürlich im Browser laufen lassen könnte (wo ich bei meiner momentanen Konfiguration den use case noch nicht ganz sehe).
Fragen:
- Gibt es die Möglichkeit bei einer Docker Installation verschiedene Benützer zu verwalten?
- Da ich paperless-ngx auf der Synology verwende, gibt es Vorteile in der Verlinkung, oder ist das Synology Drive genauso zu realisieren?
- Wenn ich einen lokalen KI Server betreibe, gebe es Vorteile mit einer Docker Installation die Daten zu verarbeiten?
Grüße, Alexander
Ich denke, nach durcharbeiten aller Videos zu Obsidian von Stefan’s Masterclass, wird auch für mich der Weg über das plugin “Self-Hosted Live Sync” laufen.
KI-Server kann ich auch über die Clients anbinden und da scheint es keinen Vorteil zu geben.
Grüße, Alexander
Moin Alexander,
bist du nur in der Apple Welt? Dann kannst du die Sync auch über iCloud durchführen.
Da ich einen Windows-PC, iPad und iPhone nutze, erfolgt die Synchronisation mit dem Plugin „Self-hosted Live Sync“.
Gruß Michael
P.S.
noch einen Tipp, wenn du die Masterclass durch gehst. Es gab in der Zwischenzeit schon einige Updates bei Obsidian. Die Entwickler habe die Funktion Bases integriert. Wenn du das Plugin Dataview durch hast, solltest du unbedingt dir das Video Obsidian Bases ansehen. Mit Bases können Datenabfragen sehr einfach erstellt werden, ohne das man die komplexe Syntax lernen muss. https://youtu.be/nWUQbK8KlOo
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Danke, Michael, für den iCloud Vorschlag!
Ich werd wahrscheinlich trotzdem die „Self-hosted Live Sync“ Variante machen, denn da bin ich Speicherplatz unabhängiger und kann dann gleich ein Backup vom Synology Speicherplatz machen.
Vielen Dank auch für Deinen Hinweis mit den Datenbankabfragen und Obsidian Bases von dem Video - sehr hilfreich!
Grüße, Alexander
Ein Hinweis zum Plugin „Self-Hosted Live Sync“. In der Datenbank werden die Veränderungen protokolliert und dann auf allen Geräten aktualisiert. Mit iCloud sind die Daten in der Cloud hinterlegt. Aus diesem Grund wird mein Obsidian-Ordner auf meinem Windows-PC per Drive gesichert, d.h. Synchronisation mit „Self-Hosted Live Sync“ und Backup per Synology-Drive.
Gruß Michael
Ich hab glaube ich, noch nicht ganz verstanden, warum Du das so machst.
Ich habe mir vorgestellt, dass ich dann über Hyperbackup die Sicherungskopie der CouchDB mache.
Natürlich sind die Daten in der Datenbank und nicht im Urformat - meinst Du das, dass ich mit einer “nativen” Kopie wesentlich schneller den Zugriff zu meinen Notizen im Ernstfall wiederherstellen kann und die Wiederherstellung über ein zurückspielen der Datenbank riskanter ist und eventuell nicht funktioniert?
Grüße, Alexander
Es war keine bewusste Entscheidung. So wie du beschrieben hast, wird die CoachDB (und paperless-ngx) per Hyperbackup gesichert. Der übergeordneter Ordner, auf meinem Windows-PC, wurde schon immer per Drive auf meinem NAS gesichert. Somit durch Zufall, doppelte Sicherung.
Ich habe mir einmal die Daten der CoachDB auf dem NAS ansehen und habe auch im Forum gelesen, dass in der Datenbank die Veränderungen gespeichert werden. Während in der iCloud die Dateien abgelegt werden.
Um neue Funktionen zu testen, habe ich mir einen separaten Vault „Spielplatz“ eingerichtet. Bei einem Test eines neuen Plugins habe ich mir die Daten auf meinem iPad zerschossen. Somit habe ich den gesamten Vault „Spielplatz“ auf meinem iPad gelöscht, den Vault neu eingerichtet, Zugangsdaten vom Windows-PC per QR-Code und sofort waren alle Daten wieder vorhanden.
Gruß Michael
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Lösung für mich endlich gefunden:
Ich will die Lösung kurz beschreiben, da es doch ein wenig “ungewöhnlich” war.
Ausgangssituation:
- reines Apple System, mit Synology NAS
Ziel:
- Backup der nativen Files auf Synology
Weg dorthin:
- steinig, da ich mit einem grundlegenden Problem in macos zu kämpfen hatte - der Folder unter ~/Library/Mobile Documents/iCloud~md~obsidian war leer, jedoch wenn man den Inhalt des Folders berechnet hat wurden mehrere MBs angezeigt.
Nach intensiver Recherche habe ich diesen einen Weg gefunden, der funktioniert:
- in den iCloud Einstellungen das Drive einmal ausschalten und alle Dateien lokal löschen lassen (warten is das geschehen ist), und dann wieder einschalten und siehe da, obwohl der Pfad formell gleich geblieben ist, sieht man die Dateien jetzt unter dem „neuen“ Pfad (~/Library/Mobile Documents/iCloud Drive/Obsidian/Documents) und damit werden sie auch sicherbar.
- Dann habe ich mit Synology Drive eine Dateisicherungsaufgabe für diesen Folder erstellt und täglich wird eine weitere Sicherungskopie der Synology über Hyper Backup an einen weitern Server geschickt. Somit ist dann auch ein tägliche „Versionierung“ gewährleistet.
Ich hoffe, dass könnte jemandem helfen, wenn er eine ähnlich Lösung sucht und in diese Problematik läuft.
Grüße, Alexander