ich habe den Kurs Open-Source NAS mit Proxmox und TrueNAS Scale gekauft, da ich mir ein DXP4800 Plus zugelegt habe und erwartet habe, dass ich damit dem Kurs 1 zu 1 folgen kann. Weitestgehend ist das auch der Fall und der Content hat sicher einiges beschleunigt. Dennoch 2 Punkte auf die ich gestoßen bin die meiner Meinung nach zumindest erwähnt gehören, wenn der Kurs mit dem oft gezeigten Schaubild einer Beispielkonfiguration vom DXP4800 Plus beworben wird:
Der Watchdog im Bios - Ich habe mich nicht anderswo informiert da ich dachte der Kurs liefert alles was ich brauche. Leider musste ich dann nach viel Frust herausfinden, dass zuerst der Watchdog bei Ugreen im Bios deaktiviert werden muss, um das NAS mit anderer Software betreiben zu können, sonst stürzt jede Installation immer wieder ab. Das gehört meines Erachtens auf jeden Fall erwähnt im Kurs.
Das Schaubild beschreibt die Konfiguration mit 3 SSDs. 1 für Proxmox, 2 für die VMs im ZFS Pool. Proxmox habe wie im Kurs auf die eingebaute SSD installiert. Der Schritt wie und wo nun aber ich den ZFS Pool für die Docker VM erstelle ist mir nicht klar und wird im Kurs nicht erläutert, denn es wird alles an einem QNAP Nas mit nur 2 SSDs gemacht. Wie setze ich das um? Ist das Target der Debian ISO dann nicht local-lvm? Falls nicht wie und wo setze ich den ZFS Pool mit der 2ten und 3ten SSD auf damit ich ihn in Docker verwenden kann? Das ist mir aktuell leider noch nicht klar und ich wäre für Hilfe sehr dankbar.
danke für dein Feedback! Ich war mir eigentlich relativ sicher, dass ich das Thema mit dem Watchdog in der Videobeschreibung dokumentiert habe, was aber leider nicht der Fall ist. Wir holen das nach!
Bezüglich der LVMs: Je nachdem, ob du Proxmox auf ein einzelnes Laufwerk (z.B. die interne SSD der DXP 4800 Plus) oder ein Software-RAID (z.B. zwei NVMe-SSDs in den beiden freien Slots) installierst, ist das Vorgehen ein anderes.
Angenommen, du hast Proxmox auf der internen SSD installiert und noch SSD 2 und 3 frei, dann kannst du einfach einen neuen ZFS-Pool erstellen. Dazu gehst du zu Node > Disks > ZFS > Create ZFS (und dann die beiden SSDs auswählen):
Richtig Proxmox läuft auf SSD1 aktuell. Die Docker VM installiert man dann auf dem ZFS Pool von SSD 2&3 oder besser auf der SSD 1 und reicht den Pool von SSD 2&3 nur durch für Daten? Wie ist die beste Konfiguration dort für die DXP4800+? Ebenso die TrueNAS VM, ist es schlauer die auf SSD1 oder dem ZFS Pool der SSD 2&3 zu installieren?
Ich bin über das gleiche Problem gestolpert. trueNAS-VM und Debian-VM sind auf der 128MB-SSD1 des Ugreen-NAS (in meinem Fall ein 6800 Pro) gelandet und die beiden 1TB-NVME waren ungenutzt.
Ich bin wie folgt vorgegangen: Ich habe mir unter Disks/ZFS/Erstellen: ZFS einen Mirror aus den beiden NVME‑Speicherriegeln erstellt.
Dann habe ich die beiden Virtuellen Maschinen TrueNAs und Debian heruntergefahren.
Bei den VM wird dann unter Hardware das Laufwerk ausgewählt. Mit „Disk-Aktion“ kann man das dann auf den NVME-Mirror verschieben.
Aber ob das wirklich so gedacht war – im Kurs wird das leider nicht erwähnt, sondern nur vom Qnap-NAS ausgegangen – würde mich auch interessieren. Wenn man sich das Schaubild betrachtet, sieht es so aus.
Es wird beschrieben, wie man einen Benutzer in der Debian-VM anlegt, damit man sich nicht per SSH als Root einloggt. Müsste man aus Sicherheitsgründen dann nicht auch das SSH-Root-Login sperren? Denn das wäre ja dann weiterhin mit Passwort möglich und dementsprechend unsicher.