Ich fand es eigentlich ganz geschickt, paperless unter Portainer laufen zu lassen.
Ganz besonders, nachdem ich 2 INstanzen parallel laufen lasse.
Mittlerweile läuft das trotz einiger Schweirigkeiten so gut, dass jetzt ein Sicherungskonzept her muss.
den document_exporter habe ich bislang von der Portainer-Oberfläche über die Konsole der jeweiligen Instanz laufen lassen. Das funktioniert, aber aktuell scheitere ich daran von Kommandozeile aus den document_exporter für beide INstanzen laufen zu lassen; nach allem was ich über document_exporter weiss, muss man in das Verzeichnis der Instanz wechseln; und das scheint sich in den Tiefen von Portainer zu verbergen.
Außerdem hadere ich damit, dass nur ein Teil der settings für paperless von der Web-Oberfläche selbst zu erreichen sind; vieles ist Teil des stacks, respektive der .yml-Datei. AUch die kann man m.W. nicht so ohne weiteres mit Portainer suchen /finden/sichern.
Wäre noch die Portainer.db, die m.E. ebenfalls vor der eigentlichen Sicherung exportiert werden müsste.
UPDATE: docker_compose.yml und stack.env scheinen unter /var/lib/docker/volumes/portainer_data/_data/compose/x (x steht bei mir für 1 oder 2) zu finden.
Ob das aber konsistent ist und so bleibt - who knows
Übersehe ich das etwas? Oder geht das in Wirklichkeit ganz einfach?
in den stack bei portainer auf editor wechseln. da kann dann die .yml und die .env editiert werden. welche settings sollen denn von der web-oberfläche erreicht werden können? wie soll der zugriff des exporters auf zwei instanzen gleichzeitig erfolgen? das müsste doch einen mischmasch an daten ergeben. wie soll die datenbank das verarbeiten??
Wenn Du Dich mit GitOps und Git auskennst, könntest Du Portainer an GitHub anbinden und somit hättest Du Dein Stack schon mal gesichert. Für die Paperless App müsste man ein Script schreiben welches zeitlich ausgeführt wird und im Paperless Container den document_export ausführt.
Sehe ich nicht wirklich als wichtig an… Viel wichtiger ist dass die Stacks nach jeder Änderung gesichert werden! Dort sind die ganzen Informationen gesichert das man die Container wiederherstellen kann und dass sie mit den vorhandenen Volumes und vorhandenen Ordnern funktionieren.
Zyklisches sichern ist auch nicht nötig da nur du die Stacks bearbeitest und nicht Portainer oder der Container.
Wenn es dein System hergibt auch tägliche Snapshots machen, damit hast du zusätzlich eine sehr schnelle möglichkeit der Datenwiederherstellung falls mal was schief läuft, muss ja nicht immer der totale Crash sein dass man den Export benötigt.
Kannst ja mal kurz beschreiben wie deine Hard und Software aufgebaut ist, damit dir die jeweiligen Spezialisten weiterhelfen können mit dem automatischen Export.
@futten: Ich mache von jedem Container/INstanz von Hand backup mit document_Exporter. Die gehen in separate Verzeichnisse. Es scheint sich nicht mit der jeweils anderen Instanz zu beissen.
Aber eben - manuell. Ich bräuchte eine Lösung, die sich automatisieren lässt ; mit crontab oder als Teil der Backup-Lösung, die grundsätzkich zulässt Skripte vor oder nach dem Backup aufzurufen.
Alternativ könnte die Backup-Lösung schlicht das komplette Verzeichnis /var/lib/docker sichern.